Köln 2026

"Römerstadt Köln"
Sie ist eine der ältesten Städte Deutschlands. 50 nach Christi wurde sie zur Colonia Claudia Ara Agrippinensium erhoben, und galt seitdem als römische Stadt und Colonie im großen Germanien. Auch im Mittelalter galt Köln als wohl fortschrittlichste Stadt im gesamten Deutschen Raum. Der mächtige Dom zeugt auch heute noch von viel Einfluss und Macht. Auch wenn es fast 800 Jahre Bauzeit gebraucht hat bis zu Fertigstellung. Im inneren Befindet sich der Reliquienschrein der "heiligen drei Könige", Barbarossa selbst holte sie aus Mailand hier her und stiftete sie dem Kölner Dom. Dies zog unzählige Pilger aus der ganzen Welt an und machte Köln zu einer der reichsten Städte. Mein ganz besonderes Highlight ist aber das Grab von Theophanu. Sie wurde hier im Jahr 991 in der Kirche Skt. Pantaleon begraben. Auch die Kirche ist eine der ältesten romanischen Kirchen überhaupt. Theophanu Die Brücke zwischen Orient und OkzidentHerrscherin über zwei Welten. Kaiserin des heilig römischen ReichsPrinzessin von Byzanz Gemahlin Kaiser Ottos dem IIMutter von Kaiser Otto dem III Dies und vieles mehr kann man über Theophanu sagen. Fakt ist, sie ist eine der einflussreichsten Frauen des Mittelalters und die wohl schönste noch dazu. Ich bin mal wieder begeistert einer solch berühmten Person so nah gewesen zu sein.
"Ein Tag in Köln"
Wir starten in den Tag mit einem Besuch im Museum, das kann nicht verkehrt sein. Das Römisch Germanische Museum hat leider geschlossen und wird noch bis 2030 umgebaut. Aber sie haben einen Teil der Funde ausgelagert und man kann sie andern Orts besichtigen. Es ist nicht dasselbe, aber immerhin bekommt man einen guten Überblick über das römische Leben in Köln des 1 Jh. Ich verstehe zwar nicht, warum man 10 Jahre braucht, um ein Museum umzubauen, wo die Römer 10 Jahre gebraucht haben, um das Kolosseum zu errichten, aber was weiß ich schon. Da es heute wirklich extrem warm war, lässt es sich am besten in kühlen Kirchen aushalten. Also auf in den mächtigen Dom. Wie gestern schon erwähnt, befindet sich hier der Schrein der Heiligen drei Könige. Eine ganz besondere Reliquie die heute noch Millionen Pilger nach Köln bringen. Anstelle des heutigen Doms stand im 8 Jh. der Hildebold Dom. Man kann seine Reste noch unter dem heutigen besichtigen, allerdings nur mit Führung. Dafür haben wir leider keine Zeit. Kommen aber gerne noch mal wieder. Es gibt wohl aber auch noch eine wirklich tolle Führung durch das unterirdische römische Köln und dafür lohnt schon der nächste Besuch. Man hat einen schönen Ausblick auf die Stadt vom Cologne View Tower, nur eben nicht um 12 Uhr bei 30 Grad im Schatten. Manchmal weiß ich auch nicht, was uns geritten hat daher galt der Rest des Tages auch dem frönen der kulinarischen Freuden. Ich kann nur sagen, wenn man mit offenen Augen durch die Stadt geht, sieht man so einige Schweinereien, wie am Rathaus. Hier streckt doch jemand einem den blanken Hintern raus. Die Kölner haben Sinn für Humor.
"Ich hab den Farbfilm vergessen…"
Der mystisch wirkende Melaten Friedhof ist ein wirklich gespenstischer Ort. Hier liegt die High Society von Köln begraben und hat sich mit aufwendigen Grabskulpturen ein Denkmal gesetzt. Eine der ältesten Kirchen in Köln ist Skt. Gereon.Ihr Ursprung liegt schon im 4 Jh. in ihr ist der Heilige Gereon begraben, einst römischer Legionär der sich zum Christentum bekannte, wurde er geköpft und hier verehrt. Wir wollen es auch nicht übertreiben, daher galt der Rest des Tages eher dem leiblichen Wohl.Ein wenig durch die Straßen schlendern befreit Geist und Seele. Morgen geht es schon wieder nach Hause. Es war mal wieder total schön raus zukommen aus dem Alltag. Fazit ist, Köln ist eine Reise wert. Ich muss sagen es ist nicht die schönste Stadt der Welt von der Architektur her, aber man kann hier sehr viel entdecken und erleben. Als Party Stadt gibt es volle Punktzahl.
